In so einem Alter kannst du was erzählen
                                                                      In so einem Alter kannst du was erzählen                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

HessenGefängnisse 1800 - 1900 

DER STREIT UM DIE EINZELHAFT

1810 Frankfurt - Neues Arbeitshaus: Jetzt sind die Waisen wieder unter sich.

1811 Rockenberg – Marienschloss wird Zuchthaus 

1813 Frankfurt – Arbeitshaus wird Arresthaus

1813 Eberbach - Kloster wird Strafanstalt und Irrenhaus

1822 Hessen-Darmstadt - Die Ortsgefängnisse

1830 Dieburg - Kloster wird Arreststätte

1832-1842 Eberbach - Gefängnisverein unterstützt Haftentlassene

1833 Frankfurt - Der Wachensturm

1834 Darmstadt - Zustände im Arresthaus

1842 Darmstadt - Großherzoglicher Gefangenenhilfsverein ist tätig geworden

1846 - 1857 Frankfurt – Die Wohlthätigkeits-Congresse, auch Gefängniskongresse genannt

1868 Frankfurt – Bürger gründen Gefängnisverein, der bis heute150 Jahre immer noch wirkt 

1874 Breitenau - Kloster wird Arbeitshaus

1875 Wiesbaden - Neues Kreisgerichtsgefängnis

1889 Langen - Das Gericht war um die Ecke

1889 Preungesheim - Strafanstalt beginnt Betrieb

1891 Braunfels – Neues Gericht neben dem älteren Gefängnis

 

Der Streit um die Einzelhaft

mündet in den Bau der Zellengefängnisse in  Preungesheim, Butzbach und Kassel. Es war das Jahrhundert der Gefängnisreformen: von verwahrlosten "Höhlen des Elends" und den heruntergekommenen Zuchthäusern zu den Ziegelburgen, den Zellengefängnissen...Es waren die Jahre der "Menschenfreunde" befeuert durch die Philadelphia-Society, John Howard, Heinrich Balthasar Wagnitz, Theodor Fliedner, Johann Georg Varrentrapp verwirklichten sie einen neuen Strafvollzug, der die Heilung der Eingesperrten anstrebte, die im nächsten Jahrhundert Re-sozialisierung genannt wurde. Aber vergessen wir nicht die Schattenseiten. Dem Aufbruch im Vormärz folgten seit 1849 Jahre der Unterdrückung. Die Strafanstalt Bruchsal war gerade rechtzeitig fertig geworden. Strafvollzug war nun auch politisch , diente dem Erhalt der Macht der Mächtigen und der Verwahrung der in den sozialen Umbrüchen Zukurzgekommenen.

 

Durch den Reichsdeputationshauptschluss enteignete Klöster wurden zu Gefängnissen; oder andere leer stehende. In Hessen waren es 6: Arnstein, Breitenau, Dieburg, Eberbach, Rockenberg, Wetzlar . Die beiden "totalen Institutionen" passten offenbar gut zusammen: Zellen waren vorhanden; die Architektur stimmte. 

Heftig wurde gestritten über die Einzelhaft, die dann doch die große Mehrheit der Menschenfreunde zur "Heilung" der Straftäter  für angemessen hielt - und so auch die Zellengefängnisse ermöglichte.  Da schwärmt ein Autor von der wunderbaren Wirkung der Einsamkeit:

1810 | Frankfurt - Neues Arbeitshaus: Jetzt sind die Waisen wieder unter sich.

 

Nach Versuchen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, Waisen, Arbeitshaus und Zuchthaus zu trennen, gelang es erst in der Napoleonischen Zeit unter dem von ihm eingesetzten Großherzog und Erzbischof von Mainz Karl Theodor von Dahlberg mit dem Edikt vom 28.7.1810 die Armenpflege neu zu regeln. Damit konnte auch das Zuchthaus abgetrennt werden.

Nach Christoph Sachße, Florian Tennstedt – Bettler, Gauner und Proleten, Frankfurt 1998,

Die Freye Stadt Frankfurt am Main gibt auch in ihrem Gefängniswesen ein getreues Spiegelbild der üblen Lage und zugleich der Reformbestrebungen in den ersten sieben Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts wieder. Der Freiherr Carl Theodor von Dalberg setzte während seiner Regierungszeit als Großherzog von Frankfurt am Main in den Jahren 1806 – 1813 den unerträglichen Zuständen, unschuldige Waisen mit ergrauten Sündern einzusperren, ein Ende. Auf seine Veranlassung hin wurde 1810 auf dem Klapperfeld ein Arbeitshaus errichtet, und das Waisenhaus, in das man erwachsene Zuchthausgefangene gleichzeitig eingewiesen hatte, wurde wieder ausschließlich seinem ursprünglichen Zwecke zugeführt. Carl Theodor äußerte 1812: Überzeugt, daß tief verirrte Verbrecher am besten durch Einsamkeit zur Selbsterkenntnis gelangen, möchte ich sogleich dem berühmten Beispiel von Pennsylvanien folgen. Dies konnte nicht geschehen, denn der Sturz Napoleons hatte auch die Auflösung des Großherzogtums Frankfurt am Main zur Folge. Krebs

1811 Rockenberg | Marienschloss wird Zuchthaus

 

Das Marienschloß wird Zucht- und Besserungsanstalt  und mit  männlichen und weiblichen Strafgefangenen belegt.

1813 | Kloster Eberbach wird Strafanstalt und Irrenanstalt

1803 Zuweisung von Kloster Eberbach infolge des Reichs-deputationshauptschlusses an das Haus Nassau-Usingen als Entschädigung für den Verlust linksrheinischer Gebiete. Formelle Aufhebung des Klosters am 18. September. Weitere Nutzung von Teilen der Klostergebäude als staatlicher Weinbaubetrieb - 1813 - 1912 Nutzung von Teilbereichen des Klosters als Strafanstalt ("Korrektionshaus") und seit 1877 als Strafgefängnis. - 1815 - 1849 Nutzung weiterer Gebäude als "Irrenanstalt"; Vorgängerin der 1849 bezogenen nahegelegenen Eichberg-Klinik - 1866 Preußische Verwaltung der Klosteranlage nach der Annexion des Herzogtums Nassau durch das Königreich Preußen

HHSTAW 409 - www.kloster-eberbach.de

Fotos Linz

1813 |Frankfurt - Arbeitshaus wird Arresthaus

Der 1810 errichtete Neubau eines Arbeitshauses wurde nach 1813 zum Arresthaus umgewandelt. Unter dem zuständigen Polizeiamt des wieder zur Freien Reichsstadt gewordenen Frankfurt wurden Rechtsbrecher in das Arresthaus und dezentralisiert in die Verwahrräume der Hauptwache, der Mehlwaage, des Grabens und der Konstablerwache eingewiesen.  Krebs

1822 | Hessen-Darmstadt | Die Ortsgefängnisse

 

                                 

Die meisten Ortsgefängnisse bestehen in Löchern, halb und ganz unter der Erde, ohne Fenster und Öfen; man sollte fast glauben, dass vormals entweder zur Zeit der Kälte keine Strafen in Gefängnissen verbüßt worden wären, oder dass unsere Vorfahren die Kälte besser zu ertragen vermocht hätten. In den Landstädten sind die Gefängnisse meist in Türmen und Mauern untergebracht; sie tragen aber fast durchaus ebenfalls jene Gebrechen an sich.. Ehrliche Bürger, die sich geringer Vergehen schuldig gemacht haben, werden in den sogenannten Betzenkammern eingekerkert und dem Mutwillen und der Schadenfreude böser Buben blos gestellt. ·

aus dem Referat des Geh. Regierungsrates Siebert vom August 1822 im Bericht der Grossh.Hess. Regierung (Minist. Akten) in hoffmann, S. 14

1830 | Dieburg - Kapuzinerkloster wird Arreststätte 

 

Das alte Dieburger Kloster, in dem von 1695 bis 1822 Kapuzinermönche gelebt hatten, wurde zu einer Arreststätte umfunktioniert. Zunächst inhaftierte man im ehemaligen Refektorium des Klosters Forstfrevler. Schon wenige Jahre später wurde die Einrichtung zu einem Arbeitshaus erweitert, in das die Landespolizei männliche Landstreicher, Bettler, Obdachlose, Trinker und Spieler mit dem Ziel der Besserung einsperrte. Das Arbeitshaus war bis 1931 in Betrieb. Danach wurden die Räume für den Reichsarbeitsdienst und verschiedene Firmen genutzt. Ab 1938 war die Anlage Außenstelle des Straflagers Rollwald..

1832-1842 | Kloster Eberbach - Gefängnisverein unterstützt Haftentlassene

 

Verein zur Unterstützung und Beaufsichtigung der aus dem Correctionshaus, Zuchthaus und Irrenhaus zu Eberbach im Herzogthum Nassau entlassenen Individuen

1833 | Frankfurt - Der Wachensturm

 

Nachdem 1832 im Hambacher Manifest die Vereinigten Freistaaten Deutschlands in einem konförderierten republikanischen Europa, gefordert worden waren, mit republikanischen Verfassungen, wirklicher Pressefreiheit, Abschaffung der Zensur und nationaler Einheit, kam immer mehr Widerstand gegen die Fürsten auch in Hessen auf.

Unter der Leitung des Gießeners Paul Follen und des Butzbacher Rektors Friedrich Ludwig Weidig bildete sich eine demokratisch und national ausgerichtete Bewegung, die den revolutionären Umsturz vorbereitete. Auftakt sollte am 3. April 1833 der Frankfurter Wachensturm sein, um den Deutschen Bund dort zu treffen, wo er seinen Sitz hatte. Die nur kleine Gruppe der Revolutionäre rechnete damit, dass sich ihr, wie in Paris, die Massen anschließen würden. Aber es kam anders. Abends um halb zehn rückten drei Trupps auf die Hauptwache, die Konstablerwache und die Zollstätte Preungesheim vor. Obwohl der Plan verraten worden war, konnten die knapp vierzig Revolutionäre die Gebäude besetzen und sogar Gefangene befreien.. Aber dann schnappte die Falle zu. Denn die Frankfurter zeigten überhaupt kein Interesse, den Aufstand zu unterstützen. Nach einer Stunde war der Spuk beendet. Wer nicht fliehen konnte, wurde verhaftet. Die Strafen fielen dieses Mal allerdings geringer aus als bei den anderen Revolten.                                                                                bauer, boehncke, sarkowicz 234/235

1834 | Darmstadt | Der Hessische Landbote erzürnt die Regierenden und bringt Gefängnis, Tod und Flucht

                    

Der hessische Landbote wurde von Georg Büchner, einem Medizinstudenten verfasst und von Friedrich Ludwig Weidig, Theologe und Rektor einer Knabenschule in Butzbach und unbestrittener Führer der oberhessischen Revolutionäre redigiert. Die achtseitige, in Offenbach bei Preller in einer Auflage von 1200 Exemplaren gedruckte Flugschrift wurde hinter Fensterläden gesteckt, unter Türen durchgeschoben oder in Höfe geworfen. Die Austräger mussten sorgfältig darauf achten, unerkannt zu bleiben, denn Spitzel saßen überall. Und der Inhalt des „Landboten“ würde die Behörden alarmieren:

Der Student Karl Minnigerode wurde schon am Abend des 1. August 1834 verhaftet; er hatte 139 Hefte in seine Jacke eingenäht und in seinen Stiefeln verborgen. Danach begann geradezu eine Hetzjagd auf verteilte Exemplare und auf die Hintermänner. Wer nicht fliehen konnte, kam ins Gefängnis. … Ende 1838 verhängte das Gießener Hofgericht gegen dreißig Angeklagte Haftstrafen bis zu zehn Jahren. Der Darmstädter Großherzog Ludwig II. allerdings begnadigte sie bereits im Januar 1839. Weidig erlebte den Urteilsspruch nicht mehr. Im April 1835 war er verhaftet und nach Darmstadt gebracht worden. Im Gefängnis wurde er schwer misshandelt und von einem sadistischen Richter verhört. Am 23 Februar 1837 starb er in seiner Zelle….Georg Büchner entging der Verhaftung im März 1835 durch die Flucht nach Straßburg. Man fahndete nach ihm. Unter dem Eindruck der brutalen staatlichen Reaktion schrieb Büchner sein Revolutionsdrama „Dantons Tod“... Büchner starb am 19. Februar 1837 im Alter von 24 Jahren in Zürich an Typhus. nach bauer, boehncke, sarkowicz 236-238

 

Die angegriffene Obrigkeit reagierte heftig auf das Erscheinen des Flugblattes. Büchner wurde steckbrieflich gesucht, konnte aber 1835 über die französische Grenze nach Straßburg fliehen. Weidig, nach Zwangsversetzung mittlerweile Pfarrer in Ober-Gleen, wurde mit anderen Oppositionellen verhaftet. Zunächst wurde er in Friedberg, dann in Darmstadt inhaftiert. Dort wurde er unmenschlichen Haftbedingungen unterzogen, gefoltert und kam 1837 unter nie völlig geklärten Umständen ums Leben. Die offizielle Untersuchung stellte Selbstmord (durch Öffnung der Pulsadern) fest.

1834 | Darmstadt - Zustände im Arresthaus

 

Die Zustände im Darmstädter Arresthaus 1834 werden in einem Untersuchungsbericht an die zuständige Staatsbehörde wie folgt beschrieben: 

A, die Reinlichkeit war überall zu vermissen. Zellen, Fenster, Wände, Gänge, Matratzen usw. durchaus voll Schmutz, die Stuben meist mit Strohresten und der Boden derselben mit einer Schmutzkruste bedeckt, woraus hervorging, dass seit langer Zeit nicht geputzt worden war. (...) Ungeziefer in allen Stuben in Folge der Unreinlichkeit... Der Urin floss teilweise in den Gängen. In einzelnen Zellen war der Gestank unerträglich.1 (Thomas Ludwig, Katalog 1987, 206) 

In diese Kloake wurden Georg Büchners Freunde und Kampfgefährten verschleppt und von einem Wachpersonal beaufsichtigt, das sich von folgendem Grundsatz leiten ließ:

[...] Es gab die Auffassung, durch sein Verbrechen habe sich der Gefangene das unveräußerliche Recht auf Bestrafung erworben. Das führte dazu, dass ihn der Staat aller anderen Rechte beraubte und nun die alleinige Verantwortung für seine Bestrafung und Besserung übernahm. (Ebd., 204f.) 

Wie diese Verantwortung von den Staatsbediensteten wahrgenommen wurde, geht aus dem Gutachten zur Untersuchung der Todesursache des Pfarrers Ludwig Weidig hervor. Sie erinnern sich. Ludwig Weidig hatte gemeinsam mit Georg Büchner die Flugschrift „Der Hessische Landbote" verfasst und verbreitet. Büchners Kampfgefährte stirbt an den unmenschlichen Haftbedingungen und den Schikanen im Gefängnis. Unabhängige Gutachter stellten fest: 

Die Schläge oder Stöße, müssen sehr heftig gewesen sein. Es ist also höchstwahrscheinlich, dass die mehrstündige gänzliche Vernachlässigung und Hilflosigkeit des verwundeten Gefangenen seinen Tod wenn nicht herbeigeführt, doch wesentlich befördert habe. (Ebd., 206) 

http://www.deutschland-lese.de/index.php?article_id=431

1842 | Darmstadt – Der vom Großherzog angeordnete Gefangenen-unterstützungsverein hat seine Tätigkeit begonnen

 

Auf Wunsch der Großherzoglichen Regierung in Darmstadt begann der Verein zur Unterstützung und Beaufsichtigung der aus den Landes- und Provinzial-Strafanstalten Entlassenen im Großherzogtum Hessen seine Tätigkeit. Dieser Verein hatte gleich am Anfang  in der Provinz Starkenburg 434, in der Provinz Oberhessen 318 und in der Provinz Rheinhessen 125 Mitglieder, die aus allen Berufsgruppen kamen. Zweck dieses Vereins war es die moralische Besserung von aus Landes- und Provinzial-Strafanstalten des Großherzogthums entlassenen Inländern zu bewirken und denselben die Möglichkeit eines rechtlichen Erwerbs zu vermitteln. In jedem Kreis- und Landratsbezirk sollten Bezirks-Vereins-Commissionen des Vereins gebildet werden, so  ist in den §§ 16-20 zu lesen, die sich um die zu entlassenden Sträflinge zu kümmern hatten.  In der Nähe des Entlassungsortes sollten die Commissionen bewährte Männer denselben als Aufseher und Rathgeber zu bestellen und, wie dieses alles geschehen, baldigst der Central-Behörde anzuzeigen. Endlich werden sich die Bezirks-Commissionen angelegen seyn lassen, sämmtliche an den Wohnorten der Entlassenen sich befindende Mitglieder des Vereins, oder doch wenigstens  die Jenen im geselligen und bürgerlichen Leben näher stehenden, für ihr Fortkommen und ihre sittliche Besserung in geeigneter Weise zu interessiren, namentlich zu bewirken suchen, daß den Entlassenen bei vorkommenden Gelegenheiten mit Wohlwollen begegnet wird, und daß sie im bürgerlichen Leben nicht mit Abscheu und Mißtrauen zurückgestoßen und gemieden werden.[1]150 Jahre.

Heute wirkt der Verein unter dem Namen Soziale Hilfe Darmstadt e.V..

 

[1] ebenda S. 91 § 18

1846 - 1857 | Frankfurt – Die Wohlthätigkeits-Congresse, auch Gefängniskongresse genannt

 

„Brieflich und durch die Zeitungen“ war im Sommer 1846 von Frankfurt(Main) aus auf Anregung des Frankfurter Arztes und Philanthropen Dr. Georg Varrentrapp zu einer Zusammenkunft aller Pönitentiarreformfreunde eingeladen worden. Der Aufruf beginnt: „Mehrere für Gefängnisreform lebhaft sich interessierende Männer hatten seit längerer Zeit das Bedürfnis erkannt, auf einige Tage eine Zusammenkunft zu veranstalten, um sich ihre Erfahrungen mitzuteilen, über einzelne noch unklare Punkte ihrer Ansichten auszutauschen und sich gegenseitig näher kennenzulernen. Man hält gerade die jetzige Zeit zu einer solchen Veranstaltung (welcher vielleicht in regelmäßigen Zeiträumen ähnliche folgen möchten) für besonders geeignet, weil die Gefängnisreform in einigen Ländern bereits in einem größeren Maßstabe begonnen ist, in den meisten anderen wenigstens die Vorarbeiten dazu gemacht sind, in allen aber die Frage der Pönitentiarreform lebhaft verhandelt wird.“

aus Albert Krebs, Freiheitsentzug, Berlin 1978, S. 340 

 

Der Einladung zum dem 1. Frankfurter Gefängniskongress 1846 folgten 75 Fachleute aus 12 Staaten, Das Thema betraf vor allem die Einzelhaft. Der Präsident der Versammlung, der berühmteste deutsche Strafrechtler seiner Zeit, Prof. K.J. Mittermaier, Großvater des Verfassers der neuesten Gefängniskunde (1954) Prof. W. Mittermaier, äußerte sich über das Ergebnis der Verhandlungen wie folgt: „Kein Unparteiischer kann den großen Gewinn, welchen die Gefängniskunde schon aus der ersten Versammlung erhielt, verkennen. Eine Fülle von Materialien über den Zustand der Gefängnisse einzelner Länder, eine große Masse von Erfahrungen liegen in den jetzt erscheinenden Protokollen vor. Eine Wahrheit darf als anerkannt angenommen werden, die, dass das System der vereinzelten Haft der Sträflinge als zweckmäßig, als das einzige, das allen Regeln zugrunde gelegt werden muss, als das Ausführbare von der überwiegenden Mehrzahl derjenigen, welche in Frankfurt versammelt waren, ausgesprochen worden ist. Nur wenige Stimmen sind dagegen laut geworden. Demjenigen, welcher redlich die Wahrheit sucht und will, darf keine Stimme der Gegner gleichgültig sein. Auch die feurigsten Verteidiger der Isolierung werden die Gründe der entgegengesetzten Meinung gewissenhaft würdigen.“

 

 

jetzt Auszüge aus dem Anhang von Eberty, Das Gefängniswesen…., Dresden 1857

        Ist auch die Aufgabe der strafenden Gerechtigkeit verschieden von der der Wohlthätigkeit, so ist doch der Grund, wesshalb Beide die Gemüther beschäftigen, ein gemeinsamer – das Leid der Menschheit, wie dies theils aus der Schuld, theils aus dem Uebel entspringt. .... haben auch die Wohlthätigkeits-Congresse ihre Aufgabe erfasst; sie suchen nach Mitteln, aller Noth in der Welt, der geistigen wie der leiblichen, zu steuern.

         Die Veranlassung zu solchen Versammlungen gab indes gab indess nicht die Noth, sondern der Ueberfluss. In den dreissig Friedensjahren nach den napoleonischen Kriegen hatte die Industrie in Europa einen ungeheuern Aufschwung genommen. Sie entfaltete ihre Reichthümer auf der berliner Ausstellung des Jahres 1844. Man erinnerte sich aber auch dort der schwieligen Hände, denen man diese prachtvollen, kunstreichen werke verdankte, man vergaß der Schweißtropfen nicht, unter denen sie emporgewachsen. Die Verbesserung der Lage der arbeitenden Klassen wurde das Losungswort für die Bestrebungen der Fortschrittspartei.          Berlin gab den Impuls[1], ganz Deutschland gab ihm nach.

           Vorzüglich aber machte er sich aber in dem Herzen Deutschlands, in der alten Kaiserstadt, fühlbar. Bald erkannte man, dass, wenn die Senkgrube, in welche der Abschaum des Elends, als Verbrechen, zusammenfliesst, nicht ausgeschöpft würde, die Hülfe keine fruchtbringende sein könne. Als Mittel hierzu nahmen die amerikanischen Gefängnisreformen vorzüglich die öffentliche Aufmerksamkeit in Anspruch. Zu der Ende September 1846 in Frankfurt a.M. tagenden Versammlung hatten sich daher Freunde der Gefängnisreform: Advocaten, Richter, Professoren des Rechts, Gefängnisdirectoren, Geistliche, Aerzte, - nicht blos aus Deutschland und den Nachbarländern: Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, der Schweiz, Polen sondern von jenseits des Canals, auch aus Schweden und Norwegen, selbst von jenseits des Weltmeeres, aus den Vereinigten Staaten eingefunden.

                                                                                   Fortsetzung mit Originalseiten 75 bis 81:

 

[1] Vossische Zeitung vom 6., 10., 31. 1844

1868 | Frankfurt – Bürger gründen Gefängnisverein, der bis heute 150 Jahre und immer noch  wirkt 

 

25 Frankfurter Bürger baten den Magistrat der Stadt um Anerkennung ihres neu gegründeten Vereins. In diesen Tagen (November/Dezember 2018) feiert der Verein, der heute unter dem Namen www.perspektivwechsel.org wirkt, sein 150jähriges –  Zunächst stellte damals der Vertrauensausschuss den Antrag für die Anerkennung an den Magistrat:      

 

Die Antwort des Magistrates:

 

Verlesen in der Magistrats-Sitzung, v. 1. Dezbr 1868, u. beschl.

Der Magistrat hat von der Gründung des hiesigen Gefängnißvereins mit Interesse Kenntnis genommen und wird an seinem Theile gerne bereit sein, eintretenden Falles dem Vereine die thunlichste Unterstützung zur Erreichung der angestrebten humanen Zwecke angedeihen zu lassen.

 

 

„So gleichberechtigt, wie in der Freien Stadt die Bürger miteinander lebten, wirkten auch in dem Vertrauensausschuss neben zwei Geistlichen der beiden christlichen Konfessionen, ein Schuhmacher, ein Gastwirt, ein Glaser und ein Advocat zusammen. Die Mitgliederliste, die dem ersten Jahresbericht von 1870 angefügt ist, weist 115 Personen, 8 Damen und 107 Herren aus. Die Berufsangaben der Herren lassen erkennen, dass das Engagement für die Gefangenen quer durch alle Berufsgruppen der Stadt Frankfurt ging: 37 Kaufleute, 15 Geistliche (12 ev., 3 kath.), 6 Juristen, 6 Gerichtsbeamte, 9 Städtische Beamte (4 Verwaltung, 3 Polizei, 2 Gefängnis), 6 Rentner, 5 Handwerker, 5 Banquiers, 5 Lehrer, 6 Fabrikanten, Ärzte, Buchhändler (je 2), je ein Gastwirt, Organist, Apotheker, Literat, Actuar der israelitischen Gemeinde.“

 

Im dritten Jahresbericht 1872 finden sich die folgenden Sätze, die deutlich Motive und Ziele, aber auch die Erfolge des  neuen Bürgervereins beschreiben und ahnen lassen:

 

Lassen wir die Erlebnisse unseres Vereins in den abgelaufenen 3 Jahren seiner Wirksamkeit an unserem Auge vorüberziehen, so haben wir Grund zu herzlichem Dank gegen Gott und unsere Wohltäter unter den Menschen, wie auch zu dem Wunsche, daß das uns beseelende Mitgefühl für die Leiden unglücklicher Mitbrüder in immer weiteren Kreisen reges Interesse erwecke und lebhafte Teilnahme hervorrufe. Gelten doch unsere Bestrebungen einem Zwecke, welcher – wenn nicht in allen, so doch in vielen Fällen – wie kein anderer geeignet ist, das Mitgefühl anzuregen und die Nächstenliebe in der einen oder anderen Weise herauszufordern, welcher sich zur Aufgabe gemacht hat, die Gefahren, die der ganzen bürgerlichen Gesellschaft durch verbrecherische Neigungen oder Gewohnheiten drohen, nach Kräften zu vermindern.“ Krebs, Mitglied

 

Den unten aufgeführten Aufgaben ist der Verein bis 1933 in den meisten Punkten treu geblieben.  

1874 | Breitenau – Kloster wird Corrections- und Armenanstalt

aus Ayaß, Wolfgang - Das Arbeitshaus Breitenau, Kassel 1992

1875 | Wiesbaden | Neues Kreisgerichtsgefängnis

 

Als erster Neubau für die Wiesbadener Justizbehörden wurde nicht ein Gericht, sondern ein Gefängnis errichtet, nämlich das Kreisgerichtsgefängnis in der Albrechtstraße. Das alte Criminalgerichtsgebäude am Michelsberg war schon seit längerer Zeit baufällig, es wird sogar als mehr oder weniger verfallen geschildert. Die im Seitenbau untergebrachten 42 Zellen und entsprechenden Arbeitsräume entsprachen nicht einmal den damals bestehenden Vollzugsverordnungen. So wurde in den Jahren 1873/74 an der Albrechtstraße das massive, aus roten Backsteinen bestehende Gefängnisgebäude erbaut und am 17. Juli 1875 den Behörden übergeben. Es war geeignet, 100 männliche und weibliche Gefangene aufzunehmen. Eine Arbeitsbaracke im Hof für die männlichen Gefangenen wurde 1875 errichtet. Für die Aufsichtsbeamten und ihre Familien baute 1878 der Fiskus an der Oranienstraße ein eigenen Wohnhaus mit fünf Wohnungen. Trotz des düsteren Charakters beider Gebäude sind doch einzelne schmückende Details an den Bauten beachtenswert, wie die ausgeprägten Fensterumrandungen aus hellem Sandstein an dem Wohnungsbau oder am Gefängnisgebäude die neoromanischen Rundbogenfriese und Lisenen sowie die vorkragenden Gesimse, die auf ein ausgeprägtes handwerkliches Können hinweisen. – www.lg-wiesbaden.justiz.hessen.de  - bis 1994

1889 | Langen - Das Gericht war um die Ecke

 

Das in rotem Sandstein gebaute Gerichtsgefängnis, ein gruseliger Kompaktbau aus rotem Sandstein mit hohen Kaminen und einer hohen Mauer in der Sehretstraße,  wird eröffnet und löst die alten Gefängnisse im Centturm und unter dem alten Rathaus ab. Im April 2007 brennt das später als Wohnhaus für Wohnungslose und Büro der Wohnungslosenhilfe Langen genutzte Gebäude ab. Die Würde des Menschen ist unantastbar – steht von Rosen umrankt auf dem Tor. 

Von 1947 bis in den Frühsommer 1953 war das „ wenig schöne, aber saubere und solide gebaute ‚kleine Schloß’ Jugendgefängnis für Mädchen. Die Mädchen wurden dann in einem neuerbauten (?) Flügel der Frauenanstalt Frankfurt untergebracht einsele                                                                              Foto Linz, Text   danebn: Hoffman, Emil - Gefängniswesen in Hessen

1889 | Preungesheim - Strafanstalt beginnt Betrieb

 

Die Strafanstalt 3/4 Stunden von Frankfurt a.M. entfernt. Das Männergefängnis ist für 416 Gefangene bestimmt, die in 360 Wohn‑ und 56 Schlafstellen in vier Geschossen untergebracht werden. Jede Zelle hat eine Länge von 3,90 und 2,2 bzw. 2,8 in Breite. Die Schlafzellen besitzen nur etwa die halbe Breite. Zur Erwärmung dient durchgängige Warmwasserheizung, nur die Schulräume haben Ofenheizung erhalten. Den Zellen wird frische vorgewärmte Luft von den Korridoren zugeführt. Die Abführung der verdorbenen Luft erfolgt durch Abzugsschlote, die über das Dach hinausgeführt sind. Die Wasserzuführung findet durch Pumpen mit Handbetrieb statt. Die Bedürfnisanstalten sind für Tonnenabfuhr eingerichtet. Die Beleuchtung erfolgt mit Petroleum. In den Werkstätten entwickelt sich bald ein reger Betrieb. Vorwiegend werden Sprungrahmen, Polstermöbel und Matrazen hergestellt.– Das „Weibergefängnis“ ist für 85 Gefangene bestimmt, die in 61 Einzel‑ und 14 Schlafzellen, ebenfalls in vier Geschossen, untergebracht werden. Das Gelände enthält zugleich drei Krankenzimmer und einen Betsaal. Die Einrichtung und Konstruktion ist ganz wie beim Männergefängnis.                     

                                                                                                                                                                 nach Wolfgang Pülm – Frankfurter Sparkasse Hrsgb – Preungesheim S85 ff

Die heutige Justizvollzugsanstalt Frankfurt am Main III, die 1888/89 ihrer seinerzeitigen Bestimmung als Männergefängnis für 416 Gefangene mit einer Frauenabteilung für 85 weibliche Gefangene übergeben wurde, war in dreijähriger Bauzeit auf dem damals noch freien Ackergelände der Gemeinde Preungesheim als Ersatz für das veraltete, abgängige Frankfurter Stadtgefängnis „Auf dem Klapperfeld“ entstanden. Charakteristisch war die den Vollzugserkenntnissen der Zeit folgende sternförmig-panoptische Bauweise mit Einzelunterbringung (pennsylvanisches System). Viergeschossig gebaut, verfügte die Anstalt schon über Krankenzimmer, einen Betsaal, Schulräume und Werkstätten (z.B. Möbelschreinerei) einschließlich Landwirtschafts- und Gärtnereibetrieb. Sie war ausgestattet mit einer durchgängigen Warmwasserheizung, Petroleum-beleuchtung und einer Frischwasserzuführung mittels Handpumpen.

 

Als eine werthvolle Errungenschaft haben auch wir den Neubau eines großen für Stadt und Bezirk bestimmten Strafgefängnisses begrüßt. Diese ¾ Stunden von Frankfurt a.M. entfernt bei Preungesheim vorzüglich gelegene und nach den bewährtesten Erfahrungen erbaute und ausgerüstete Anstalt für etwa 400 männliche und 90 weibliche Gefangene nimmt diese in Zellen auf, in welchen jeder Sträfling für sich allein beschäftigt wird und wohnt. Einer der 3 Flügelbauten ist lediglich für Jugendliche bestimmt; hiermit ist ein lang gehegter Wunsch aller Sachkundigen erfüllt und dem unstreitig dringendsten Bedürfniß einer Besserung auf diesem Gebiet Abhilfe geschehen. Die Anstalt erfreut sich neben zahlreichen Verwaltungsbeamten eines eigenen Lehrers für die Gefängnißschule und eines evangelischen Hausgeistlichen, während für die Katholiken der Kaplan des benachbarten Eckenheim als Seelsorger bestellt ist. Nachdem der Vereinsvorstand die großartige Neuanlage  in Augenschein genommen hat, erkannte er sofort, daß es die von ihm betriebene Fürsorge für die Gefangenen und Entlassenen nur fördern könne, wenn er mit dem Hausgeistlichen (Herrn Pfarrer Reuß) in dauernder persönlicher Beziehung stehe. Dieser wurde daher eingeladen, als Gast regelmäßig an den Vorstandssitzungen theilzunehmen und hat diesem Ersuchen gern und zu ersichtlichem Nutzen der Vereinsarbeit entsprochen.                              

                                                                                                                                   aus dem 20. Jahresbericht des Frankfurter Gefängnisvereins von 1868 e.V von 1889

1891 | Braunfels – Neues Gericht neben dem älteren Gefängnis

Nachdem das Gericht lange Zeit in verschiedenen Privatgebäuden untergebracht war, entstand 1889 bis 1891 nach Plänen des königlichen Baurates Scheepers und des königlichen Baumeisters Friese ein neues Amtsgericht neben dem nur wenig älteren Gefängnis(von1865?). Der großvolumige Bau bildet noch heute den städtebaulichen Bezugspunkt in einer Umgebung mit deutlich niedrigerer Bebauung. Nur wenige Akzente wie die Risalite mit Treppengiebeln und ein Treppenturm neben dem übergiebelten Sandsteinportal beleben den Ziegelbau in Neurenaissanceformen. Die für die Zeit nüchterne Architektur darf als Reflex auf die Funktion des Gebäudes verstanden werden. Im Inneren haben sich u.a. Vestibül und Treppe erhalten.

 

 

 

Die Quellen

 

­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­­

Ackermann, Jürgen – Gelnhausen – Die verpfändete Reichsstadt – Bürgerfreiheit und Herrschermacht

Ayaß, Wolfgang - Das Arbeitshaus Breitenau, Kassel 1992

Bauer, Gerd-Boehncke, Heiner-Sarkowicz, Hans – Die Geschichte Hessens, Frankfurt  2002

Becker, Hubertus – Ritual Knast – Die Niederlage des Gefängnisses – Eine Bestandsaufnahme – Leipzig 2008

Behringer, Wolfgang,Hg. – Hexen und Hexenprozesse – dtv dokumente 2957 – München 1988 – Hexen-Dokumente

Eberty, Gustav – Das Gefängniswesen in seinem  Zusammenhange mit der Entwicklung der Strafrechtspflege ,  Dresden 1858 

Eisenbach, Ulrich – Zuchthäuser, Armenanstalten und Waisenhäuser in Nassau – Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1994

Eisenhardt

Fogel,  Heidi - Das Lager Rollwald – Strafvollzug und Zwangsarbeit 1938 bis 1945, herausgegeben vom Förderverein für die historische Aufarbeitung der Geschichte des Lagers Rollwald e.V.,  Rodgau 2004

Frankfurter Gefängnisverein von 1868 e.V. - Jahresberichte von 1870 bis 1915

Hoffmann, Ernst Emil – Das Gefängniswesen in Hessen – Seine geschichtliche Entwicklung und jetzige Lage, Mannheim 1899

Jäger, Berthold  - …das recht und überaus grosse sengen undt brennen – Beiträge zur Geschichte der Hexenverfolgung im Stift Fulda 1600 – 1606, Fulda 2006

Kilp, Anna Maria – Ach wie ist das Leben schön, Hammelsgasse 6-10 – U-Haft in Frankfurt/M 1903-1973, Frankfurt 1986

Meister, Jörg Uwe - Der Leiter der JVA Kassel I, Hg. – 125 Jahre Strafvollzug Kassel-Welheiden 1882-2007 – Kassel 2007

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