Mutter-Kind-Heim bei der Frauenhaftanstalt ( JVA Fankfurt am Main III) - Der "Fremdkörper" im Strafvollzug
 Mutter-Kind-Heim bei der Frauenhaftanstalt ( JVA Fankfurt am Main III) - Der "Fremdkörper" im Strafvollzug

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Hexenverfolgungen in Hessen

Es mutet seltsam an, wenn heute Ulk und Klamauk mit dem Hexenwesen getrieben wird – in der Walpurgisnacht, an  Halloween oder Fastnacht. Was würde wohl passieren, wenn jemand heute seinen Mummenschanz mit KZ-Opfern und ihren Mördern treiben würde? Wahrscheinlich ist der Grund für diesen Mummenschanz, dass über die furchtbaren Geschehen im 17. Und 16. Jahrhundert zu wenig heute bekannt ist. Ich stelle mir vor, wenn ich an den Orten dieser damals gesetzeskonformen Verbrechen bin, wie die Menschen meist Frauen damals gelitten haben – unter der Folter, vor den Richtern und Beisitzern, die sie alle kannten und in den Kellern der Türme. Oder war das alles gar nicht so gesetzeskonform?

Hexentürme zu finden ist gar nicht so leicht. Meist stehen sie als Reste von Stadtbefestigungen inzwischen umgeben von sich ausdehnenden Neustädten. Gedankenlos bin ich früher an ihnen vorbeigefahren, oft ohne zu wissen, was es mit ihnen auf sich hatte. Erst meine Gefängniserfahrungen haben mich aufmerksam gemacht und zum Nachforschen gebracht. 

 

Der reformierte Pfarrer Anton Prätorius beschreibt 1613 in seinem Buch Von Zauberey und Zauberen wie es in den Gefängnissen aussah, in denen die der Hexerei Verdächtigten geworfen wurden.

HEXENVERFOLGUNG_IN-HESSEN.pdf
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© Gert Linz