Mutter-Kind-Heim bei der Frauenhaftanstalt ( JVA Fankfurt am Main III) - Der "Fremdkörper" im Strafvollzug
 Mutter-Kind-Heim bei der Frauenhaftanstalt ( JVA Fankfurt am Main III) - Der "Fremdkörper" im Strafvollzug

Ahnen

Weiter zurück als bis zu den Großeltern und deren Eltern geht es nicht. - Oder doch?

 

Anna Boxleitner, geb. Kloiber und Johann Boxleitner waren meine Großeltern mütterlicherseits.

Und 1912, am 22. September hatten sie im Rathaus in Alt Nied geheiratet. Standesbeamter war  Bürgermeister Franz Simon. Die Goldene Hochzeit wurde  in St. Markus gefeiert, wie schon die Kirchliche Trauung 1912. Und natürlich waren dabei die Enkel Peter LInz, der Gert Linz als Messdiener, Pfarrer Anton Heil und unendlich viele Niederbayern aus Klein Straubing und Umgebung. Klein Straubing kennst Du nicht? - das war Nied im Volksmund

Ein wichtiger Hinweis auf unsere Herkunft väterlicherseits findet sich im folgenden Brief, den unsere Eltern 1965 aus dem Elsaß bekamen. Das hat unser Vater immer wieder mal angedeutet, dass er ungarische Paprika in sich hätte, und deshalb  ein so feuriger Typ wäre. Dass ich aber der achte Priester in der "Linzenfamilie" wäre, gefällt mir heute gar nicht. Hier der Brief, der später noch "übersetzt" wird.

aus den digitalisierten Kirchenbüchern des Bistums Passau

Da wird am 7. Oktober 1886 in Haag, Bezirk Wolfstein,  die Anna Kloiber geboren. So steht es im Kirchbuch von Grafenau. Sie ist Tochter des Landwirtes Johann Kloiber und seiner Ehefrau Anna, geb Paster.

Der Pfarrer des Kirchspiels Grafenau hat dann in Rot nachgetragen: geh. in Nied Josef Boxleitner am 22. September 1912.

Vier Mitglieder hatte der Gebirgstrachtenerhaltungsverein Edelweiß zuletzt. Die brachten die Vereinsfahne von 1923 ins Heimatmuseum, wo sie hier Dieter Kruska für uns entfaltet. Dieser Verein ist untrennbar mit den Großeltern Johann und Anna Boxleitner verbunden. Hier im Heimatmuseum bin ich auf der richtigen Spur.

Warum kamen sie aus dem Bayerischen Wald nach Nied?

Bereits 1910 wurde der Verein gegründet. So müssen damals schon viele Niederbayern in Nied gewesen sein.

Meine Mutter, das älteste Kind der Anna Boxleitne, geb. Kloiber aus Ringelai und des Johann Boxleitner aus Unterkashof, zwischen Freyung und Grafenau gelegen, war 1913 geboren. Im Adressenverzeichnis der Stadt Höchst von 1908 sind die Boxleitner nicht zu finden. 

Aber hier auf dem Vereinsfoto von 1935 sind sie drauf: der Johann liegt links neben der Pauke, die Nanndl ist die zweite von links in der Frauenreihe

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© Gert Linz